Wie sicher ist Fernwärme? Welche Kosten fallen dafür an? Wie komme ich zu einem Fernwärmeanschluss? Und gibt es für klimafreundliche Fernwärme auf Dauer überhaupt genug Ressourcen vor Ort? Antworten auf diese und andere häufig gestellte Fragen findest du hier.
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Fernwärme ganz nah – im Wärmeverbund Huttwil
Die Renercon Huttwil AG beheizt deine Liegenschaft mit versorgungssicherer Fernwärme, klimaneutral und vor Ort erzeugt aus regionalen Restholzschnitzeln.
Entstanden ist der Wärmeverbund 2014/15. Zu den Initiatoren gehörte die Gemeinde selbst, sie ist bis heute die grösste Fernwärme-Bezieherin in Huttwil. Hinzu kommen längst Dutzende Gewerbeliegenschaften sowie mehr als 450 Wohnungen und es werden täglich mehr. Wann steigst du auf klimaneutrale Fernwärme um?
Fakten zum Wärmeverbund*
- Inbetriebnahme: April 2015
- Heizleistung: 2.5 MW Holzfeuerung mit 2 Heizkesseln, erweiterbar bis 4.1 MW
- Länge der Fernwärmetrassen: 6'447 m
- Klimaneutrale Energie aus Holzschnitzeln: 100 %
- Eingesparte Menge Heizöl: 894'000 l pro Jahr
- CO2-Einsparung: 2'000 t pro Jahr
*Stand Januar 2026
Meine Fernwärme-Vorteile?
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- Kein eigenes Heizsystem: kein Risiko, kein Lärm, kein Geruch.
- Keine Zusatzkosten, alles inklusive: Service, Reparaturen und 24h-Pikettdienst.
- Sehr geringer Platzbedarf, komfortabel und zuverlässig.
- Versorgungssicherheit dank professionell betreuter Heizzentrale und lokaler Rohstoffe.
- CO2-neutral und erneuerbar.
- Mit Solarenergie kombinierbar.
Was kosten mich Installation und Betrieb?
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Die Kosten hängen von mehreren individuellen Faktoren ab, insbesondere vom Verbrauch. Unabhängig davon gilt: Fernwärme ist langfristig betrachtet eine der wirtschaftlichsten Wärmeversorgungsarten. Im Vollkostenvergleich kann Fernwärme überzeugen und bringt planbare und stabile Betriebskosten.
Gibt es finanzielle Förderungen?
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- Der Kanton Bern fördert den Anschluss an das Fernwärmenetz. Voraussetzung ist der Ersatz einer fossilen Heizung oder einer Elektroheizung. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Anschlussleistung und kann sich jederzeit ändern:
- bis 15 kW: 4'500 CHF
- 16 - 70 kW: 3'000 CHF + 100 CHF je kW
- 71 - 500 kW: 8'000 CHF + 40 CHF je kW
- ab 500 kW: 18'000 CHF + 20 CHF je kW
- Zudem gewähren wir einen Rabatt von 500 CHF bei Online-Vertragsabschluss.
Ist Fernwärme gut für die Umwelt?
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Uneingeschränkt ja:
So, wie wir Fernwärme erzeugen, ist sie ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Die Gründe:
- Wir nutzen die Energie von Restholzschnitzeln aus der lokalen Forstwirtschaft.
- Das garantiert kurze Wege.
- Restholzschnitzel sind zu 100 % klimaneutral und regenerativ.
- Eine hoch effiziente Feuerung mit modernsten Filtersystemen ersetzt zahlreiche dezentrale Heizanlagen, Lärmquellen und Kamine.
Wir planen, du profitierst.
Der Wärmeverbund Huttwil betreibt ein Fernwärmenetz von weit über 6'000 Trassenmetern Länge. Tendenz stark steigend, denn es kommen immer weitere Wärmebezieher hinzu: sowohl im bestehenden Versorgungsgebiet als auch in den zwei Erweiterungsgebieten gemäss aktuellem Energierichtplan.
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Gut zu wissen: Wenn du dich entscheidest, deine mit fossiler Energie betriebene Heizung oder eine alte Elektroheizung durch Fernwärme zu ersetzen, erhältst du kantonale Fördergelder von mindestens 4'500 CHF.
Was dich der Umstieg auf Fernwärme und das Heizen damit kostet? Am besten lässt du dir von unserem digitalen Fernwärmeberater Edi gleich mal eine Kostenschätzung erstellen. Bei Interesse kannst du dann direkt online ein Angebot anfordern und „Ja!“ zum Wärmeverbund Huttwil sagen. So profitierst du zusätzlich von 500 CHF* Online-Rabatt.
*Auf die einmaligen Anschlusskosten bei Online-Entscheid für einen Fernwärmeanschluss. Die Fernwärme kannst du direkt ab Anschluss an das Fernwärmenetz beziehen oder du bestimmst den Zeitpunkt des Umstiegs mit einer Reservation selbst.
Kundenstimmen aus Huttwil
Fernwärme ist in Huttwil bewährt. Viele deiner Mitbürger heizen damit schon seit Jahren und sind hochzufrieden.
Walter Rohrbach
Gemeindepräsident Huttwil
Seit 2014/15 mit zahlreichen Gemeindegebäuden im Wärmeverbund Huttwil
„Heizsysteme, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, sind heute im Vorteil. Sie sind nachhaltig, umweltverträglich, machen unabhängig vom Ausland und sie schaffen Wertschöpfung für die Region.“
Urs Minder
Inhaber der Minder Mode AG
Seit 2017 im Wärmeverbund Huttwil, Modegeschäft & Wohnung
„Ich würde sofort wieder anschliessen. Der Umstieg verlief problemlos und der Aufwand für die Betreuung der Heizung ist vernachlässigbar klein. Unseren Kunden geben wir mit dem Anschluss ein Signal, dass wir als modernes Unternehmen unsere Ressourcen bewusst einsetzen.“
Mei und Jürg Rettenmund
Seit 2015 im Wärmeverbund Huttwil, Wohnhaus
„Der Anschluss an die Fernwärme ist praktisch und bequem und dadurch trotz der etwas höheren Kosten preiswert.“
Aktuelles
für Huttwil
(Stand: April 2023)
(Stand: Januar 2026).
Wie funktioniert Fernwärme in Huttwil?
Fernwärme ist die komfortabelste Art, ein Gebäude zu heizen. Die Energie wird zentral in der Heizzentrale produziert, diese befindet sich in der ehemaligen Mosterei an der Langenthalstrasse 17. Über eine Warmwasserleitung gelangt die Wärme von dort aus fertig veredelt direkt zu dir ins Haus. Auch im Sommer – für die Bereitstellung von Brauchwarmwasser.
Damit beziehst du Fernwärme genau wie Strom aus dem Netz: absolut lärm- und geruchsneutral, sehr effizient. Die Wasserkreisläufe von Wärmenetz und Gebäude sind voneinander getrennt. Dies sorgt für maximale Sicherheit.
Die Energie des warmen Fernwärmewassers wird an den hausinternen Kreislauf übergeben und in die vorhandenen Radiatoren, Bodenheizungen und Warmwasserboiler verteilt, genau wie bei deinem jetzigen Heizsystem. Nach Passieren der Übergabestation fliesst das erkaltete Fernwärmewasser zurück in die Heizzentrale – und der Kreislauf beginnt von vorn. Dabei arbeitet die Anlage in Huttwil mit einer effizienten Wärmerückgewinnung. Aus dieser kommen bis zu 16 Prozent der benötigen Wärmeenergie.
Unsere Fernwärme überzeugt nachhaltig
Wie sicher, preiswert, umweltfreundlich und aufwendig unsere Fernwärme ist? Mach hier den Fakten-Check!
Warum Fernwärme der eigenen Wärmepumpe klar überlegen ist?
Mit Fernwärme ist dein Risiko gleich null: vom Bau über die Inbetriebnahme bis zum täglichen Betrieb. Wir gewährleisten die Wärmeversorgung über die Gesamtvertragslaufzeit und übernehmen alle Arbeiten, Reparaturen und Kosten.
Mit einer eigenen Wärmepumpe liegen alle Risiken bei dir. Typische Beispiele:
- Wärmepumpe Luft: Was ist, wenn dich die Geräusche des Wärmetauschers irgendwann stören oder der Nachbar wegen der Lärmbelästigung klagt?
- Wärmepumpe Erdwärme: Schon beim Bau kann einiges schiefgehen. Wer trägt z.B. die Kosten für eine erfolglose Sondenbohrung?
- Hinzu kommen bei allen Wärmepumpen Kosten für technische Ausfälle – etwa durch eingefrorene Sonden – und Reparaturen im laufenden Betrieb.
- Ein weiteres Risiko sind neue Regularien wie aktuell zum Kühlmitteleinsatz in Wärmepumpen. Viele Kühlmittel sind schon oder werden in den nächsten Jahren verboten. Wärmepumpenmodelle, die mit diesen Kühlmitteln laufen, dürfen nicht mehr repariert werden. Damit ist oft schon nach wenigen Jahren ein unvorhergesehener Totalersatz nötig.
Für die Fernwärmeversorgung benötigen wir nur wenig Strom aus dem Netz. Die Wärme wird in der Heizzentrale mithilfe von klimafreundlichen, vor Ort verfügbaren Ressourcen erzeugt. Setzen wir Wärmepumpen in unseren Heizzentralen ein, können diese ihre Stärken voll ausspielen, denn wir nutzen sie vor allem im Sommer, wenn Strom im Übermass vorhanden ist.
Heimische Wärmepumpen benötigen immer Strom, auch zum Heizen – vor allem in den Wintermonaten. Die Fakten:
- 80 Prozent ihres Stromverbrauchs verursachen Wärmepumpen in den Monaten von November bis Februar. In diesem Zeitraum ist die Schweiz auf teure Stromimporte angewiesen. Auch weil Photovoltaikanlagen in dieser Zeit nur auf 10 Prozent ihrer Jahresproduktion kommen.
- Wärmepumpen Luft verlieren bei niedrigen Aussentemperaturen und damit ausgerechnet in der Heizsaison massiv an Wirkungsgrad.
- Unabhängig vom Wärmepumpensystem gilt: Mithilfe einer eigenen Photovoltaikanlage können ganzjährig nur rund 20 Prozent des Strombedarfs einer Wärmepumpe abgedeckt werden.
- Wärmepumpen Luft benötigen vor allem nachts Strom zum Heizen. Wer dafür eigenen Solarstrom einsetzen möchte, braucht teure Speicherlösungen.
Alle Kosten stehen im Energieliefervertrag und sind verbindlich. Zu den inkludierten Leistungen zählen der Leitungsbau bis in den Keller, das Beistellen der Wärmeübergabestation sowie die Wartung und Instandhaltung mit allen Reparaturen, solange du Fernwärme beziehst. Versteckte Kostenanteile gibt es nicht. Hinzu kommen verbrauchsabhängige Energiekosten zu fairen und langfristig stabilen Preisen. Der Fernwärmevertrag kann nach Ablauf einfach verlängert werden – ohne erneute Investitionen, über Generationen.
Anders sieht es mit einer eigenen Wärmepumpe aus:
- Schon die Preise für Netzstrom können sehr volatil sein. Im Kanton Zürich haben sie sich zwischen 2020 und 2024 zum Beispiel verdoppelt.
- Kosten für Wartungen, Reparaturen oder Totalausfälle können die ursprüngliche Kostenrechnung schnell hinfällig machen und für teure Überraschungen sorgen.
- Früher oder später sind ein Ersatz der Heizlösung und hohe Neuinvestitionen nötig.
Mit unserer Fernwärme hast du für das Thema Heizung einen zentralen Ansprechpartner: Renercon verantwortet die Wärmeversorgung und kümmert sich um alles – von der Planung über die Umsetzung bis zum täglichen Betrieb sowie um sämtliche Services, Wartungen, Systemeinstellungen und Reparaturen.
Für eine eigene Wärmepumpe bist du dagegen allein verantwortlich und die organisierende Schnittstelle zwischen Wärmepumpenhersteller, Planer, Installateur, Softwareanbieter und weiteren Technikdienstleistern. Zeit- und Kostenaufwand sind entsprechend hoch.
Durch den Anschluss ans Fernwärmenetz gehst du mit uns eine feste Partnerschaft ein. Und wir mit dir. Genauso sehen wir das. Wir machen uns abhängig voneinander, um von unabhängiger Energie zu profitieren – vor Ort zu stabilen Preisen erzeugt, statt teuer auf volatilen Weltmärkten eingekauft.
Renercon übernimmt als lokaler Anbieter die Verantwortung vor Ort. Wir stehen seit über zwei Jahrzehnten für Stabilität, bringen Wertschöpfung in die Region und schaffen Versorgungssicherheit. Daran würde selbst eine Insolvenz nichts ändern, die Infrastruktur bliebe erhalten. Wärmeversorgung gehört zur Grundversorgung und würde in jedem Fall weitergeführt.
Wer beim Heizen dennoch lieber autark sein möchte, entscheidet sich besser für die Installation einer eigenen Wärmepumpe – mit allen Risiken und Unwägbarkeiten.
Renercon –
dein Energiepartner
im Wärmeverbund
Huttwil.
Erneuerbar heizen mit Renercon
Kernkompetenz von Renercon ist die Bereitstellung von klimaneutraler und erneuerbarer Energie. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, unser Land unabhängig von erdölexportierenden Ländern zu machen, die mehrheitlich autoritär regiert werden oder instabil sind. So helfen wir mit auf dem Weg zu einer klimaneutralen Schweiz.
Das Kerngeschäft von Renercon ist die Versorgung von Gebäuden mit Fernwärme. Darüber hinaus realisieren und betreiben wir für Kunden unabhängig von der Fernwärmeversorgung auch Holzheizungen, grössere Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen – je nach Bedarf und Umsetzbarkeit. Immer mit dem Ziel, Kunden die unter ökologischen wie ökonomischen Aspekten bestmögliche Energieversorgung zu bieten.
Renercon in Zahlen ...
Wärmeverbunde in der Schweiz
Wärmeverbunde in Entwicklung
kWh eigener Photovoltaikstrom für unsere Heizzentralen
angeschlossene Wohneinheiten
Jahre am Markt
eingesparte fossile Energie pro Jahr in Litern Öl
Fernwärme in Renercon-Qualität
Fernwärme ist nicht gleich Fernwärme. Deshalb haben wir Prinzipien und Prozesse etabliert, die zu Fernwärme in ihrer besten Form führen. Was die typische Renercon Qualität ausmacht, erfährst du hier mit wenigen Klicks.
FAQ: Deine Fragen – unsere Antworten
- Leidet mein Garten unter der Fernwärme?
- Der Hausanschluss erfolgt in offener Bauweise. Dafür muss die Erde entlang des Trassees durch den Garten aufgegraben werden. Anschliessend sind aber keinerlei Beeinträchtigungen zu befürchten, da Renercon für die Wiederherstellung der Umgebung in den Ursprungszustand besorgt ist. Die Fernwärme-Leitungen werden ca. 80 Zentimeter tief unter der Erdoberfläche verlegt. Zudem sind sie sehr gut isoliert. Die Wärmeabstrahlung ist so minimal, dass sie das Wurzelwerk von Pflanzen und Bäumen nicht beeinträchtigen kann. Einmal gebaut, können die Leitungen für viele Jahrzehnte verwendet werden.
- Ist Fernwärme besonders günstig?
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Das ist eine Frage der Betrachtung. Wer die gesamte Lebensdauer einer Heizlösung im Blick hat, findet keine günstigere Lösung. Im Vergleich zu anderen Heizlösungen sind auch die Anschaffungskosten
tief. Die laufenden Kosten sind etwas höher. Dafür geniesst du hohen Komfort, stabile Preise und Sicherheit.
Stichwort unerwartete Reparaturen: Fällt ein System wie die Wärmepumpe nach Ablauf der Gewährleistungsfrist aus oder stehen Reparaturen an, musst du gegebenenfalls schon nach wenigen Jahren neu investieren.
Bei Fernwärme ist das ausgeschlossen: Wir garantieren die Versorgung für die gesamte Vertragslaufzeit. Falls du dann weiter Fernwärme beziehen willst, musst du nichts weiter tun und es sind keine weiteren Investitionen fällig. - Wie sicher ist Fernwärme?
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Absolut sicher und unbedenklich. Anders als bei Öl-, Gas-, Pellet- oder Stückholzheizungen findet bei dir im Haus keine Verbrennung statt. Du benötigst obendrein keinen Kamin und sparst dir die Kosten
für den Kaminfeger, regelmässige Anlagenwartungen, die Energieträgerlagerung etc.
Stattdessen beziehst du mit Fernwärme ein gebrauchsfertig veredeltes Produkt direkt aus der Leitung – so komfortabel wie Strom aus der Steckdose.
Betreffend Versorgungssicherheit ist Fernwärme der Spitzenreiter unter den Heizsystemen. Durch die professionell gewartete und täglich überwachte Heizzentrale können wir eine lückenlose Wärmeversorgung sicherstellen.
Meist können Reparaturen in der Zentrale getätigt werden, ohne dass der Wärmebezüger am Netz überhaupt etwas merkt. Sollte dennoch eine unvorhergesehene Schwierigkeit in der Heizzentrale auftreten, haben wir Vorkehrungen getroffen, um die Wärmeversorgung weiterhin sicherzustellen (redundantes System). - Wie setzen sich die Kosten für Fernwärme zusammen?
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Im Wärmeverbund Huttwil gibt es drei Kostenbausteine.
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Einmalige Anschlusskosten
Die Kosten für den Anschluss ans Fernwärmenetz setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Sockelanteil und dem Leistungsanteil. Der Sockelanteil ist für jede Liegenschaft gleich, egal wie gross die benötigte Leistung ist. Der Leistungsanteil ist von Kunde zu Kunde unterschiedlich hoch, er variiert abhängig von der jeweils benötigten Anschlussleistung in kW.
Mit den Anschlusskosten ist die gesamte Technik abgegolten: inklusive aller Leitungen für die Wärmeanlieferung bis hin zur kompletten Übergabetechnik für das Einspeisen der Wärme in die hauseigenen Wärmekreisläufe. Nicht inkludiert sind die Kosten ab Leitungseintritt für anfallende Installationen und Montagearbeiten im Haus.
Gut zu wissen: Bei Online-Angebotserstellung und -annahme erhältst du auf die Anschlusskosten einen Online-Rabatt von 500 CHF. -
Grundpreis
Die Grundpreise im Wärmeverbund Huttwil werden als jährlich wiederkehrende Pauschalbeträge fällig. Grundpreis 1 deckt deinen Kapitalkostenanteil. Grundpreis 2 deckt den bei vermieteten Immobilien umlagefähigen Betriebskostenanteil. Die Höhen der Grundpreise sind abhängig von der tatsächlich bereitgestellten Wärmeleistung. Abgegolten sind mit den Grundpreisen alle Kapital- und Betriebskosten für die Fernwärmeversorgung, inklusive der Kosten für Service und Anlagenwartung. Beide Grundpreise sind indexiert mit dem Landesindex der Konsumentenpreise LIK, dieser entspricht der allgemeinen Teuerung. -
Energiekosten
Die Energiekosten setzen sich aus der aufgewendeten Summe für den Rohenergieeinsatz zusammen. In der Praxis heisst das: Wir lesen am Wärmezähler ab, wie viel thermische Energie tatsächlich verbraucht wurde. Dieser effektive Verbrauch wird quartalsweise abgerechnet und richtet sich nach den Beschaffungspreisen der Rohenergieträger. Da wir die benötigten Holzschnitzel regional beschaffen, sind hier sehr stabile Preise zu erwarten.
Innovativ: Der Wärmeverbund Huttwil belohnt den Einbau effizienter Hausinstallationen. Denn der Energiepreis berücksichtigt auch die Rücklauftemperatur: Bei einer Rücklauftemperatur von 40 °C beträgt der Preis 6 Rp/kWh
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Einmalige Anschlusskosten
- Wie sieht es aus mit der Versorgungssicherheit von Fernwärme?
- Das Funktionieren des Wärmeverbunds wird an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr von den Fernwärmespezialisten bei Renercon sichergestellt. Diese sind bei Störungen für dich jederzeit telefonisch oder per E-Mail erreichbar und im Einsatz. Die Erfahrung zeigt: Während du einen Ausfall der Gas- oder Stromversorgung sofort zu spüren bekommst, wirst du als Fernwärmekunde eine technische Störung in der Heizzentrale meist gar nicht bemerken. Der Warmwasserspeicher in der Heizzentrale puffert ebenso wie das Fernwärmenetz technische Störungen über mehrere Stunden ab. In den allermeisten Fällen sind Störungen daher längst wieder behoben, bevor sie sich auswirken können.
- Wie komme ich zu einem Fernwärmeanschluss?
- Dein Gebäude an das Fernwärmenetz anzuschliessen, ist einfacher als die Umsetzung jeder anderen Heizalternative. Den wichtigsten Schritt kannst du hier gleich online erledigen, indem du unseren Fernwärme-Check machst. Dabei erfährst du nach wenigen einfachen Eingaben, ob dein Gebäude im Fernwärmeperimeter liegt und mit welchen Kosten du für Anschluss und Wärmeversorgung rechnen musst. Bei Interesse erhältst du nach weiteren Dateneingaben sofort ein verbindliches Angebot und kannst online einen Energieliefervertrag mit Renercon abschliessen. Danach kümmern wir uns um alles Weitere: von der technischen Planung über die Koordination der von dir auf Basis unserer Planung beauftragten Installateure bis hin zur betriebsfertigen Umsetzung. Auf Wunsch beantragen wir für dich sogar die staatlichen Fördergelder.
- Wird für Fernwärme nicht zu viel Holz benötigt?
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Richtig ist: Holz stellt eine wertvolle regenerative Ressource dar, die wir sorgsam und nachhaltig nutzen sollten. In der Bundesverfassung steht deshalb geschrieben, dass nur so viel Holz genutzt
werden darf, wie nachwächst. Dabei wird unterschieden zwischen Nutzholz und Energieholz. Wir heizen mit Energieholz in Form von Restholz aus der Waldpflege. Dieses besteht aus Ästen, Bordschnitt oder
Holz, welches nicht weiterverarbeitet werden kann (geringe Durchmesser, Stämme mit Holzfehlern, krumme Stämme usw.).
Das Potential von Energieholz ist noch nicht ausgeschöpft, die Ressource ist aber begrenzt. Deshalb nutzen wir Holzschnitzel vorwiegend in den kalten Monaten, wenn grosse Leistung und hohe Vorlauftemperaturen nötig sind. Bis zur Hälfte der jährlich benötigten Energiemenge erzeugen wir auf andere Weise. Dafür kommen in der wärmeren Jahreszeit zusätzliche Energieträger und Technologien zum Einsatz, z. B. Wärmepumpen. Diese werden elektrisch betrieben – und Strom ist in den Sommermonaten im Überfluss vorhanden. - Wie zukunftsfähig ist Fernwärme?
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Fernwärme hat allen anderen Heizlösungen eines voraus: Wer sie nutzt, muss sich als Verbraucher nicht auf eine Technologie für die Wärmeerzeugung festlegen. Die Wärme wird zentral in grossen
Heizwerken erzeugt. Wir verwenden dafür die ökonomisch wie ökologisch besten Rohstoffe oder Energien und nutzen neueste Technologien.
Das garantiert höchste Effizienz und Zukunftsfähigkeit. Denn sollten sich durch neue Entwicklungen künftig noch bessere, alternative Rohstoffe nutzen lassen, werden die dafür benötigten technischen Innovationen immer zuerst in grossen Heizwerken einsetzbar, bevor sie massentauglich werden. Das Versorgungsnetz bleibt davon unberührt, die Wärme kann darüber immer verteilt werden – ganz gleich, wie sie erzeugt wird. Damit ist Fernwärme maximal technologieoffen und zukunftsfähig. - Wie ist meine Wärmeversorgung gesichert, wenn der Wärmeverbund oder Renercon Konkurs anmelden?
- Renercon betreibt den Wärmeverbund als Genossenschaft. Er zählt zu den Grundversorgern, deren Weiterbetrieb im Fall einer Insolvenz sichergestellt ist. Den Betrieb der Anlage würde vorübergehend das staatliche Konkursamt übernehmen. Solange, bis einer der grossen Energieversorger des Landes einspringt. Das Interesse am Erwerb eines Wärmeverbunds, der nachhaltige Energien nutzt und vom Staat zu günstigen Konditionen angeboten wird, dürfte gross sein.
